Allianz Geschäftsstelle Erfurt

Work-Life-Balance bei der Allianz? Interview mit Kundenberater Thomas Günther

  • Do, 13. Dez 2018
Thomas Günther ist seit 2012 in Erfurt-Hochheim bei der Allianz Agentur Falk Krüger als Kundenberater tätig und erzählt uns heute, wie er Job und Freizeit unter einen Hut bekommt.

Allianz GS Erfurt: Herr Günther, vielen Dank, dass Sie sich heute Zeit für ein Gespräch genommen haben. Vielleicht erzählen Sie uns erstmal, wie Sie zur Allianz gekommen sind.

Thomas Günther: Ja, gerne. Das war damals so, dass ich nach dem Abitur zuerst eine Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann gemacht habe. Dort habe ich allerdings relativ schnell bemerkt, dass das nicht der Beruf ist, den ich mein Leben lang ausüben möchte. Oder auch kann. Im Sport- und Fitnessbereich ist man ab einem gewissen Alter nämlich etwas eingeschränkt (lacht). Allerdings haben mir hauptsächlich die täglichen Aufgaben und vor allem die Arbeitszeiten nicht so zugesagt. Deshalb war ich ab dem zweiten Lehrjahr auf der Suche nach einem Beruf, der mich mehr fordert und in dem ich mir eine langfristige Karriere vorstellen kann.

Allianz GS Erfurt: Wie ist es dann zum Wechsel zur Allianz gekommen?

Thomas Günther: Ich habe mich einfach initiativ beworben. Das war im zweiten Lehrjahr meiner vorherigen Ausbildung. Diese habe ich dann noch zu Ende gemacht und habe anschließend die Ausbildung zum Versicherungskaufmann bei der Allianz begonnen.

Allianz GS Erfurt: Da Sie bereits in ein anderes Berufsfeld hineingeschnuppert haben, können Sie wahrscheinlich sehr gut abschätzen, was Ihnen bei einem Job wichtig ist und was nicht. Was schätzen Sie denn besonders an Ihrem Job bei der Allianz Agentur Falk Krüger?

Thomas Günther: Mit Falk und Christina - unserer Büroleiterin - kann ich mich sehr gut abstimmen. Wir sind flexibel, was die Urlaubszeiten betrifft und können das sehr gut miteinander planen. Da Christina Kinder hat ist es klar, dass die Schulferien für sie reserviert sind.  Ich komme aber natürlich auch ich nicht zu kurz: Anfang des Jahres war ich in Südafrika und im September für 14 Tage an der Ostküste der USA. Das war sehr beeindruckend! Was ich damit aber eigentlich sagen wollte war, dass wir sehr anpassungsfähig sind, was unsere Zeiteinteilung angeht. Das ist auf jeden Fall ein großer Pluspunkt für die Arbeit als Kundenberater!

Seine Eindrücke auf Reisen hält Thomas Günther gerne mit der Kamera fest.    ©Thomas Günther

Allianz GS Erfurt: Vielleicht bleiben wir gleich dabei – was schätzen Sie denn insgesamt an Ihrer Arbeit?

Thomas Günther: Auf jeden Fall die flexiblen Arbeitszeiten! Ich habe neben dem Beruf noch viele Hobbies und teilweise auch familiäre Verpflichtungen – wenn da mal was dazwischen kommt, ist das im Normallfall kein Problem.  Dazu zählt zum einen das Reisen, zum anderen aber auch, dass ich Vorstand des BVB Fanclubs „The Black Heart“ – BVB Supporters Thüringen (TBH) bin. Wer schon mal in einem Verein tätig war, weiß wie viel Arbeit da oft dahinter steckt. Wir organisieren für unsere Mitglieder Fahrten zu Spielen, Ticketkauf und ggf. Unterbringung und Übernachtungen. Bei 105 Mitgliedern kommt da ganz schön was zusammen. Wenn mich allerdings mal jemand während der Arbeitszeit anruft und kurz etwas wissen will, ist das im Normalfall kein Problem – die fünf Minuten kann ich dann schon abzwacken.

Allianz GS Erfurt: Sie haben gerade auch familiäre Verpflichtungen erwähnt. Dürfen wir da genauer nachhaken?

Thomas Günther: Naja, die Situation werden viele kennen. Meine Oma wohnt eher ländlich und hat keinen Führerschein. Wenn sie mal zum Arzt muss – was in dem Alter ja durchaus öfter vorkommt – habe ich die Möglichkeit sie dorthin zu fahren. Ich kann meine Termine im Normalfall relativ flexibel drum herum legen, falls ich weiß, an dem Tag steht ein Arzttermin an.

Bei der Reise nach Südafrika gesichtet – ein Leopard. 			©Thomas Günther
Bei der Reise nach Südafrika gesichtet - ein Leopard.   ©Thomas Günther

Allianz GS Erfurt: Momentan scheinen Sie mit Ihrem Job relativ zufrieden zu sein. Wo sehen Sie sich denn in fünf Jahren?

Thomas Günther: Da Falk in ca. fünf Jahren in den wohlverdienten Ruhestand gehen wird, habe ich die Möglichkeit die Agentur von ihm zu übernehmen. Das bedeutet in einigen Jahren werde ich selbstständiger Vertreter sein. Ich hatte nun auch lange genug Zeit, um mich an die Versicherungsbranche und den Arbeitsalltag in einer Agentur zu gewöhnen (lacht). Bei der Allianz sind Kundenbetreuer nämlich nicht gezwungen, sich zu einem bestimmten Zeitpunkt selbstständig zu machen. So hatte ich auch neben dem Beruf noch genügend Zeit, mich weiterzubilden. Letztes Jahr habe ich mein Studium neben dem Beruf zum Fachwirt für Versicherungen und Finanzen abgeschlossen. Das hat mir persönlich sehr viel Fachwissen und dadurch auch mehr Selbstbewusstsein für meinen Arbeitsalltag gebracht. Ich weiß genau was ich kann und kann das den Kunden auch vermitteln. Zusätzlich lernt man bei so einem Studium natürlich noch einiges zu Personalführung und Organisation, was mir zukünftig viel helfen wird.

Allianz GS Erfurt: Um unser Gespräch nun abzurunden, könnten Sie doch Interessierten noch erzählen, welche Aufgaben einen Kundenbereuter erwarten.

Thomas Günther: Das sind im Endeffekt die Rundumberatung unserer Bestandskunden und die Akquise neuer Kunden. Ich bin für die Fragen der Kunden da, berate und unterstütze bei allen Versicherungsangelegenheiten. Dadurch sorge ich für unsere Bestandssicherung und die Weiterentwicklung der Agentur. Ganz klassisch ist natürlich die Bearbeitung eines Schadenfalls. Wenn ein Kunde einen Schaden hat, will er schnell jemanden erreichen. So ein Anruf kann auch mal nach dem eigentlichen Feierabend kommen, aber dafür fühlen sich unsere Kunden auch gut von uns versorgt und kommen gerne wieder auf uns zu. Das sind die Dinge, die man in der Versicherungsbranche zu schätzen lernt. 

 

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