Allianz Geschäftsstelle Osnabrück

Interview mit Christina Leipert

  • Mi, 22. Aug 2018
Vertreterbereichsleiterin Christina Leipert gewährt Einblicke in ihren Berufsalltag und beantwortet zudem häufig gestellte Fragen. Viel Spaß beim Lesen!

Interview mit Christina Leipert

Dominik: Wie sind Sie zur Allianz gekommen?

Christina Leipert: Der erste Kontakt ist durch einen Vertreter vor Ort entstanden. In weiteren Gesprächen kam die Frage auf, ob ich mir vorstellen könnte, ein Traineeprogramm zu absolvieren. 2002 hieß das noch Entwicklungsprogramm FKN, was für Führungskräftenachwuchs stand. In dieser Ausbildung habe ich zunächst als Kundenbetreuerin gearbeitet und so viele Kunden begeistert. Anschließend arbeitete ich zwei Jahre als Spezialistin rund um das Thema Krankenversicherungen. Danach hat sich mein Aufgabenbereich erneut verändert und ich habe erste Führungsaufgaben übernommen - bis zu meiner heutigen Funktion als Bereichsleiterin, was bei der Allianz Vertreterbereichsleiterin, kurz VBL, genannt wird.

Dominik: Welche Aufgaben bereiten Ihnen an Ihrem Job die meiste Freude?

Christina Leipert: Besondere Freude bereitet mir der Umgang mit zum Teil sehr verschiedenen Menschen, die Personalansprache sowie die Umsetzung gemeinsamer Ziele. Spaß macht es zudem, wenn sich ein Team bildet und ich mich auf andere verlassen kann. Wichtig ist dabei, dass jeder seinen Beitrag leistet und wir als Vertriebsbereich erfolgreich sind.

Dominik: Können Sie uns ein kurzen Einblick in Ihren Alltag geben?

Christina Leipert: Mein Alltag ist ein Mix aus Struktur und Flexibilität, was bei der Organisation meines Tages sehr hilfreich ist. Morgens um halb 8 bringe ich unseren Sohn  zur Schule  und ab 7:45 Uhr arbeite ich eine Stunde im Homeoffice, wo ich vor allem E-Mails lese und schreibe und mir die aktuellen Vertriebszahlen ansehe. Gegen 8:45 Uhr fahre ich in meinen Vertriebsbereich, wo in der Regel zwei bis drei Termine anstehen. Dies sind dann Gespräche mit den selbstständigen Vertretern beziehungsweise deren Kundenbetreuern sowie Gespräche mit Bewerbern, die im Außendienst Kunden begeistern möchten. Sobald ich wieder zu Hause bin, kümmere ich mich erneut um die E-Mails, bereite den Tag nach und schreibe Zusammenfassungen und Zielvereinbarungen, die in den Gesprächen des Tages erarbeitet  worden sind.

Dominik: Welche Eigenschaften benötige ich in Ihrer Funktion?

Christina Leipert: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein gutes Durchsetzungsvermögen wichtig ist, genauso wie Kommunikation und Disziplin. Wie in allen Berufen bei der Allianz im Außendienst  ist der Spaß am Umgang mit Menschen von großer Bedeutung. Zudem helfen die Fähigkeiten, sich gut organisieren zu können und Lösungen zu finden, um einem gewissen Druck standzuhalten. Zum Thema Kommunikation möchte ich ergänzen, dass dies bedeutet, sein Gegenüber ernst zu nehmen und Kommunikation miteinander zu leben sowie Beharrlichkeit bei vereinbarten Themen an den Tag zu legen.

Dominik: Welche Vorteile haben Sie als Frau in Ihrem Job?

Christina Leipter: Ein Vorteil ist sicherlich, dass Frauen ein Stück weit offener mit den Vertreter umgehen können, weil die Kommunikation häufig auf einer anderen Ebene stattfindet. Frauen sind oftmals empathischer und können Emotionen anders nutzen. Ein Vorteil für mich persönlich liegt darin, dass die Flexibilität in meinem Job meine Familie und meine Arbeit als Führungskraft sehr gut kombinierbar macht. Ein Beispiel dafür ist meine Elternzeit und der Wiedereinstieg in Teilzeit, ehe ich wieder in Vollzeit gearbeitet habe.

Dominik: Warum brauchen wir vor allem Frauen im Vertrieb?

Christina Leipert: Generell ist eine gute Mischung an Menschen sehr wichtig! Wir brauchen verschiedene Charaktere, Frauen, junge wie ältere Kollegen, Berufseinsteiger genauso wie diensterfahrene Kollegen und ausländische Mitarbeiter, da hierdurch die Vielfalt in unserem Unternehmen erhöht wird. Frauen sind auch deshalb wichtig, weil sie einige Themen anders angehen als Männer und so ein wichtiger Bestandteil in den recht männlichen Teams in den Geschäftsstellen vor Ort sind.

Dominik: Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben.

 

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