Allianz Geschäftsstelle Potsdam

Mein erstes Jahr bei der Allianz - Aus Spaß wird ernst :)

  • Mi, 30. Okt 2019
Ich heiße Frunzi (auf meiner Geburtsurkunde steht aber Janin Förste-Gabrisch) und hier erzähle ich euch meine Story:

Nach rund 10 Jahren als Rechtsanwaltsfachangestellte bei drei verschiedenen Kanzleien kam der Punkt, an dem ich mich fragte, möchte ich das für den Rest meines Lebens machen? In dem Bereich gibt es nicht sehr viele Weiterbildungsmöglichkeiten und Gehaltssteigerungen auch nur sehr ungern.

Philipp Mertsch, mein jetziger Chef und Cousin meines Verlobten, eröffnete 2016 seine eigene Agentur. Immer mal wieder scherzten wir, dass ich ja bei ihm anfangen kann (ich dachte jedoch als Bürokraft). So kam es, dass wir mal ernster drüber sprechen wollten. Es war jedoch vorher klar, dass es nicht als Bürokraft sein würde, denn diese Stelle war und ist fest besetzt. Daraufhin wollte ich das Gespräch eigentlich absagen, da für mich von vornherein klar war, dass Versicherungsvertreter auf keinen Fall etwas für mich ist – wer möchte schon Türklinken putzen? Aber er ist ja irgendwie Familie, deswegen gab ich ihm eine Chance.

Nach einem sehr offenen Gespräch, in dem ich auch erfuhr, dass die von mir befürchtete Kaltakquise nicht mehr so gelebt wird und es hier eher um Kundenbetreuung geht, fühlte ich ihm auf den Zahn. Meine noch größere Befürchtung war es, dass man Kunden etwas aufquatschen muss und ihnen Horrorszenarien malen muss, um etwas zu verkaufen. All dies ist in seiner Agentur nicht der Fall, das versicherte er mir. Ich war von der Überzeugung, die er an Tag legte beeindruckt und begeistert, so dass ich nach einer Nacht drüber schlafen und Gesprächen mit dem Familienrat bereit war, etwas Neues auszuprobieren und mich auf ungewohntes Terrain zu wagen.

 

Begonnen hat dann alles mit einem Online Test, gefolgt von einem persönlichen Gespräch mit unserem damaligen Chef Chef (so sagen wir zu den Vertriebsbereichsleitern). Dieses war sehr aufschlussreich und ich war ziemlich beeindruckt. Abschließend fand ein Assessment Center statt. Dort durchlief ich verschiedene „Tests“. Von Versicherungen muss man bis dahin aber noch nichts wissen.
Die Ausbildung teilte sich in zwei Bereiche. Den theoretischen Teil, beinhaltend das Produktwissen des Allianz Portfolios, eignete ich mir im Selbststudium und in Seminaren an. Die Seminare fanden wochenweise statt, so dass ich meine Ausbildungskollegen sehr gut kennengelernt habe und wir auch mal nach Seminarschluss bei einem Getränk zusammensaßen.

Im praktischen Teil lernte ich den normalen Agenturalltag kennen und hatte gleich von Anfang an Kundengespräche, die ab und an von Trainern und Frau Weifenbach - als Leiterin der Verkaufsqualifizierung - begleitet wurden. Die Kritik im Anschluss war immer sehr wertvoll für mich.

Mittlerweile habe ich die Prüfung zur Versicherungsfachfrau und Finanzanlagenfachfrau erfolgreich abgelegt und bin jetzt schon über ein Jahr dabei.

Generell kann ich rückblickend sagen, ich wurde hervorragend durch die Ausbildung begleitet, sei es organisatorisch, zwischendurch mal ein offenes Ohr bis hin zur kräftezehrenden, jedoch erfolgreichen Prüfungsvorbereitung. Mir wurde der Freiraum gegeben, mich in meinem Tempo verkäuferisch zu entwickeln und ich wurde nicht überredet, Horrorszenarien zu erzählen, um eine Versicherung zu verkaufen. Ich darf meine Kunden so betreuen und beraten, wie ich es möchte.

Ich habe im letzten Jahr sehr viel über mich gelernt, die verschiedensten Menschen kennengelernt und erlebt, wie es ist, wenn man Kunden beweisen kann, das man anders ist, als der Ruf der Versicherungsvertreter. Außerdem hat man die Möglichkeit, sich finanziell zu entwickeln, es liegt meist an einem selbst, wie viel Gehalt man erhält.

Mein Fazit lautet: Wenn man den Beruf ernst nimmt und sich der Verantwortung bewusst ist, die dieser mit sich bringt, dann kann es ein so schöner und vielseitiger Beruf sein, der meiner Meinung nach extrem unterschätzt ist.

Team der Allianz Agentur Mertsch

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