Spezialvertrieb

„Das brennt den Firmen unter den Nägeln“

  • Fr, 22. Jun 2018
Pensionszusagen können im Niedrigzinsumfeld folgenschweren Einfluss auf die Bilanzen von Unternehmen haben. Bei Fachkongressen zeigen Vertreter des Allianz Spezialvertriebs Nord Firmenchefs Lösungsmöglichkeiten auf. Was individuell die Beste ist, hängt jeweiligen Unternehmen ab.

Bei Pensionsverpflichtungen gilt: Je niedriger der handelsrechtliche Zinssatz, desto höher die Rückstellung, die das Unternehmen bilden muss, obwohl sich an der eigentlichen Verpflichtung gegenüber dem Arbeitnehmer nichts ändert. „Das ist im derzeitigen Niedrigzinszeitalter ein Problem, das vielen Firmen unter den Nägeln brennt“, sagt André Markl, Regionalleiter im Allianz Spezialvertrieb Nord. Die Agenturen mit dem Schwerpunkt bAV beschäftigen sich seit geraumer Zeit intensiv mit der Thematik. Auf Initiative von Sascha Schlütken von der Allianz Agentur Schlütken & Ottens OHG in Bonn rief Markl den Arbeitskreis Pensionszusagen ins Leben. Gemeinsam laden die teilnehmenden Vertreter des Allianz Spezialvertriebs Kunden zu Fachkongressen ein, um sie in diesem Rahmen fundiert und umfassend zu dem komplexen Thema zu informieren.

Rund 50 Geschäftsführer, Finanzchefs und Wirtschaftsprüfer kamen Mitte Juni ins Dorint Hotel Köln. Michael Heim, Aktuar für Altersversorgung bei Allianz Global Investors (AGI), Andre Brunner, Senior Consultant & Leiter Bilanzlösungen und Neukonzeption bei Allianz Pension Consult (APC) und Alfons Schwarz, Senior Consultant APC, sowie der externe Experte Hartmut Bäumer von Sekon GmbH zeigten den Firmenvertretern auf, welche Liquiditätsanforderungen auf die Unternehmen in den nächsten Jahren zukommen und welche Möglichkeiten es gibt, die Pensionszusagen zu restrukturieren - etwa durch eine Rückdeckungsversicherung oder durch Umwandlung in einen Pensionsfonds. Ein Referenzkunde berichtete von seinen Erfahrungen mit der Treuhandlösung der Allianz.

Region Plus  /  von Sabine Theiss  /  © Foto Allianz  /  April 2018

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