Spezialvertrieb

Rendite braucht Zeit

  • Mo, 11. Feb 2019
Sicher und verfügbar soll das Vermögen sein. Deshalb vertrauen Leute auf ein Tagesgeldkonto. Doch Agenturinhaber Michael Mehlhose aus Köln weiß, damit wird viel Geld verschenkt. Seit 28 Jahren berät das vierfache Breipohl-Mitglied seine Kunden im Asset-Geschäft. Auf lange Sicht hat noch keiner seiner Kunden mit Anlagen bei Allianz Global Investors Verluste gehabt.

 

Michael Mehlhose,
Agenturinhaber

Herr Mehlhose, was macht eine Vermögensanlage bei Allianz Global Investors (AGI) für Ihre Kunden so attraktiv?

Michael Mehlhose: Der Vergleich mit dem Wettbewerb zeigt: AGI arbeitet deutlich kostengünstiger. Mit dem AktivDepot bekommt der Kunde eine kostengünstige und renditestarke Vermögensverwaltung. Einer meiner langjährigen Kunden beispielsweise hat bei einer Bank ein Depot in Höhe von 1,5 Millionen Euro. Dafür zahlt er jährlich zwei Prozent Gebühren, also 30.000 Euro. Bei AGI würde er dafür keinen Cent zahlen. Normalerweise berechnet AGI 30 Euro im Jahr, aber ab einer Anlagesumme von einer Million ist es kostenlos. Zukünftig notwendige Umschichtungen im Depot bei der Bank lösen beim Kunden weitere Gebühren aus. Diese entfallen bei unseren Depots komplett.

Warum hat der Kunde sein Depot noch nicht zur Allianz transferiert?

Mehlhose: Er wollte ein zweites Standbein. Bei AGI hat er ebenfalls seit Jahren ein Depot und ist damit sehr zufrieden. Beim Wettbewerber weniger. Mit einem Prozent ist die Rendite im Jahr 2016 sehr schwach – trotz des mit 70 Prozent Aktienanteil hohen Risikos. Ich konnte ihn überzeugen, das Fremddepot von AGI unter dem Gesichtspunkt Risiko/Ertrag analysieren zu lassen. Vielleicht überzeugt ihn das. Diesen Service bietet AGI Agenturen für Fremddepots ab einer Anlagesumme von 250.000 Euro an. Mit der neuen und professionellen Portfolio-Analyse durch AGI kann ich meinen Top-Kunden einen weiteren exklusiven Service anbieten.

Das ist eine Chance, Kunden nicht nur für die Versicherungen der Allianz, sondern auch für die Vermögensverwaltung zu gewinnen …

Mehlhose: Das ist richtig. Den meisten Menschen ist ja gar nicht klar, dass die Allianz nicht nur einer der größten Versicherer, sondern zugleich auch einer der größten Vermögensverwalter ist. Dieses unglaubliche Know-how kann der Privatanleger nutzen. Das Allianz AktivDepot mit seinen unterschiedlichen Gewichtungen – solide, wertorientiert, ausgewogen, chancenorientiert – bietet hervorragende Möglichkeiten für Einlagen ab 5000 Euro und ist jederzeit verfügbar. Trotzdem sollte der Kunde natürlich Zeit mitbringen. Denn Rendite braucht Zeit.

Ist das der Grund, warum viele Leute ihr Erspartes trotz Niedrigzinsumfeld auf einem Tagesgeldkonto parken?

Mehlhose: Ja. Die meisten Menschen wollen ihr Geld sicher und verfügbar anlegen. Aber muss denn das ganze Geld verfügbar sein? Der Teil des Geldes, der mittel- und langfristig nicht benötigt wird, sollte angelegt werden, um eine Rendite oberhalb der Inflationsrate erzielen zu können. Im Tagesgeld ist die reale Rendite, wenn man die Inflation berücksichtigt, nämlich negativ. Einer meiner Kunden legte das Geld aus seiner abgelaufenen Lebensversicherung beispielsweise vor zehn Jahren in einem Parkdepot an. Es sollte sicher und verfügbar angelegt werden. Als dieses nach fünf Jahren, in denen er das Geld nicht benötigt hatte, erneuert werden musste, konnte ich ihn überzeugen, wenigstens die Hälfte der Summe in einem AktivDepot anzulegen. Nach Ablauf weiterer fünf Jahre sah er selbst, dass die Entscheidung richtig war. Das gilt noch immer.

Trotzdem birgt der Kapitalmarkt stets gewisse Risiken. Was sagen Sie Ihren Kunden, wenn es mal nicht so gut läuft?

Mehlhose: Auf lange Sicht hat noch keiner meiner Kunden Geld verloren. Klar: Die Kapitalmärkte unterliegen Schwankungen. Darüber spreche ich auch mit meinen Kunden – im Vorfeld und während einer Durststrecke – sehr ausführlich. Den Kunden über die Chancen und Risiken der Anlage aufzuklären, ist entscheidend. In schlechten Zeiten zu verkaufen, ist der größte und zugleich häufigste Fehler von Anlegern. Erinnern wir uns nur an den 11. September 2001: Die Börsen sind weggekracht, viele haben panisch verkauft und hatten so den Verlust in der Tasche. Ich habe meinen Kunden damals geraten, bei der Stange zu bleiben und sich antizyklisch zu verhalten – also eher noch dazuzukaufen. Wenn’s runter geht, geht’s auch wieder rauf. Und ein wichtiger Faktor beim Investieren ist Zeit – der Kunde muss natürlich einen entsprechenden Anlagehorizont mitbringen.

Welchen Rat haben Sie für Ihre Kollegen?

Mehlhose: Erstens: Die meisten Menschen verbinden den Namen Allianz mit Versicherung und nicht mit Asset. Es ist unsere Aufgabe als Berater, das Thema anzuschneiden – auch im Interesse unserer Kunden. AGI bietet sowohl Privatkunden als auch Firmen hervorragende Möglichkeiten. Zweitens: Wenn man heute Geld anlegt, sollte man die Anlage regelmäßig überprüfen und eventuell Umschichtungen vornehmen. Das kann der normale Kunde nicht leisten. Zudem kostet bei einem klassischen Bankdepot jede Veränderung Geld. Beim AktivDepot zahlt der Kunde eine einmalige Abschlussgebühr und hat damit für alle Zeit eine erstklassige Vermögensverwaltung. Spätere Anpassungen an die Kapitalmarktsituation durch das Fondsmanagement sind darin inbegriffen. Beim Bankdepot hingegen werden Kunden zwar später darauf hingewiesen, dass sie Veränderungen vornehmen sollten. Diese muss der Kunde dann aber stets aufs Neue bezahlen.

 

Spezialvertrieb  /  von Sabine Theiss  /  © Foto Allianz Deutschland AG  /  Oktober 2017 

Alle Stories