Allianz Vertriebsdirektion Berlin

Insurance Distribution Directive? Was ist das und was hat es mit Versicherungen und der Allianz zu tun? Philipp und Marie-Luise erklären dir die neue europäische Vermittlerrichtline und warum sie für unsere Kunden und uns so wichtig ist.

  • Mo, 24. Jun 2019
Unsere dualen Studenten Marie-Luise und Philipp haben im Vertrieb der Allianz jeden Tag mit der IDD zu tun. Was sich genau dahinter verbirgt, warum die Richtlinie für Europa wichtig ist und welche Vorteile sie hat, erfahrt ihr hier.

Was ist IDD?

Die Abkürzung steht für Insurance Distribution Directive, auf Deutsch: Versicherungsvermittlerrichtlinie. Was erstmal kompliziert und umständlich klingt ist für uns und unsere Kunden extrem wichtig. Worauf es im Kontakt mit Kunden ankommt ist, diese kompetent und vor allem gezielt und angemessen zu beraten. Hierfür gab es bereits einige gesetzliche Vorgaben, die seit 2016 durch die IDD europäisch vereinheitlicht wurden.

Was ist das jetzt genau?

Es geht hierbei um den Vertrieb von Versicherungsprodukten, also nicht nur bei uns in den Agenturen/ Büros, sondern auch in bspw. Autohäusern oder Reisebüros. Bei einer Versicherung dreht sich alles um das Thema Informationen. Fehlen wichtige Daten oder sind gar falsch, kann einiges schief laufen. Dies kann vor allem dann passieren, wenn dem Vermittler nicht alle Informationen vorliegen und er deshalb nicht bedarfsgerecht beraten kann. Der Verbraucherschutz steht daher an oberster Stelle.

Job Allianz Einstieg

Wenn alle Informationen vorliegen, basiert eine bedarfsgerechte Beratung natürlich am Fachwissen des Beraters. Hier ändern sich schnell Produkte, Richtlinien und Gesetze. Daher muss seit Einführung dieser Richtlinie jeder Mitarbeiter jährlich 15 Stunden Weiterbildung nachweisen. So kann garantiert werden, dass die Vermittler immer auf dem aktuellsten Stand bleiben.

Wünsche und Ziele unserer Kunden

Eine bedarfsgerechte Beratung funktioniert nur, wenn der Vermittler auch die Wünsche und Ziele des Kunden kennt. Nur dann, kann er die richtige Vorsorgeempfehlung für jetzt und in Zukunft leisten. Der Vermittler muss ihm hierbei mit ehrlichen Aussagen und professioneller Unterstützung zur Seite stehen, das heißt die Produkte erklären und Alternativen aufzeigen. Letztendlich hat der Vermittler auch die Verantwortung seine Kunden auf entsprechende Risiken aufmerksam zu machen. 

Soweit die Theorie - doch was bedeutet die Einführung von IDD für unseren Alltag?

Im Grunde kann man es zusammenfassen mit: Sicherheit. Letzten Endes geht es darum, dass beide Seiten im Fall der Fälle abgesichert sind. Dem Kunden wird dadurch eine professionelle und angebrachte Beratung garantiert. Während des Gesprächs dokumentieren wir als Vermittler alles. Ist der Kunde an einem Bereich interessiert, hat er Vorkenntnisse in gewissen Themen oder möchte er zu einem Produkt gar nicht beraten werden, so landen diese Informationen in der Gesprächszusammenfassung. So kann im Nachhinein exakt nachvollzogen werden was oder was nicht besprochen wurde. Interessiert sich der Kunde für ein Produkt, so erhält er dazu passende Informationsblätter und Bedingungen zur Verfügung gestellt. So erhält er vor dem Vertragsabschluss alle nötigen Informationen. Dies ist gerade bei Produkten wichtig, die mit größeren Summen an Geld zu tun haben. Hier sieht der Kunde was mit dem Geld passiert, wieviel ihn der Vertrag kostet und wieviel Provision oder Vergütung der Vermittler bekommt.

Der Allianz-Beratungsprozess

Damit wir unter anderem die Vorgaben durch IDD korrekt umsetzen, hat die Allianz ein eigenes Beratungsprogramm namens ABP.now  entwickelt. ABP bedeutet Allianz-Beratungsprozess und wird bei jedem Kundengespräch verwendet.  Es bietet dem Kunden wie auch uns eine anschauliche Gesprächsunterstützung. Dabei stellen wir uns als Vermittler zunächst selbst vor, denn die Präsentation der Visitenkarte ist verpflichtend. Außerdem weiß der Kunde so gleich zu Beginn, mit wem er spricht und erfährt ganz nebenbei auch beispielsweise noch, wie die Öffnungszeiten seiner betreuenden Agentur sind.

Job Einstieg

Außerdem ist es für uns essentiell, die aktuelle Risikosituation unserer Kunden zu kennen, um entsprechend Ihres Bedarfs beraten zu können. Dazu müssen wir gleich zu Beginn des Programms neben den allgemeinen Kundendaten auch die aktuelle Lebensphase sowie den Beruf des Kunden eintragen.Versicherung ist also doch gar nicht so trocken wie man vielleicht vermutet. Wir kommen mit unseren Kunden ins Gespräch und finden gemeinsam eine Lösung für ihre jeweiligen, individuellen Anliegen.

Indem wir den ABP mit unseren Kunden Schritt für Schritt durchgehen, können wir kein Thema vergessen und der Kunde erhält so eine umfassende Beratung. Das Programm führt uns durch die Themen Basis, Sicherheit, Vorsorge und Vermögen. Oftmals kommen erst dadurch aktuelle Sorgen des Kunden zur Ansprache, die wir dann mit ihm besprechen können.

Gesprächszusammenfassung

Auch der Gesprächsabschluss ist im ABP durchdacht. Hier besteht die Möglichkeit einen Folgetermin zu vereinbaren und festzuhalten, um eventuelle weitere Themen zu besprechen, die den Zeitrahmen des Erstgesprächs übersteigen würden. Außerdem wird hier automatisch eine Art Gesprächsprotokoll erstellt, welches die besprochenen Themen für beide Seiten festhält sowie weitere Bedarfsfelder aufschlüsselt. Der Kunde kann so jederzeit zu Hause nachlesen, welche Themen besprochen wurden. Und für uns Versicherungsberater ist das eine super Dokumentation, welche Themen besprochen wurden. 

Neugierig?

Willst du wissen, wie der Alltag als dualer Student bei der Allianz aussieht? Dann mach dich bei Niklas schlau. 

Oder interessiert dich Traineeprogramm bei der Allianz? Jasmin erzählt dir davon. 

Florian teilt seine Erfahrungen zu den IHK Prüfungen zum Versicherungsfachmann und Finanzanlagenfachmann. 

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