Allianz Vertriebsdirektion Frankfurt

Erfahrungsbericht eines Dualen Studenten

  • Mi, 25. Jul 2018
Unser dualer Student - Nils Steinmeyer -, teilt mit uns seine eigene Erfahrung rund um das Thema Duales Studium bei der Allianz. Herr Steinmeyer hat bei uns 2015 sein Duales Studium begonnen und ist in der Geschäftsstelle Gießen eingesetzt.

Studieren? Ja! Aber lieber normal oder dual?

Diese Frage hat sich vermutlich jeder zu Beginn der Studienwahl schon einmal gestellt - so auch ich. Für mich, Nils Steinmeyer fiel die Wahl damals auf ein Vollzeit Uni-Studium. Jedoch nur vorerst. Schnell habe ich gemerkt, dass der theoretische Input zwar schön und gut ist, die praktische Anwendung aber komplett auf der Strecke bleibt. Ich habe deshalb begonnen, mich für Praktika zu bewerben und bin dabei auf die einige Hürden gestoßen: „erste Berufserfahrung gewünscht“, „praktische Kenntnisse in…“, usw. Wie soll ich diese aber erwerben, wenn ich doch nur theoretisch unterrichtet werde?

Für mich war dann früh klar, dass ein Uni-Studium nicht das Wahre für mich ist. Ich brauche den Praxisbezug. Recht schnell hat sich dann gezeigt, dass ein duales Studium bei der Allianz wie dafür  gemacht ist.

Im Vergleich zu meinen Freunden an der Uni war es mir möglich, schon parallel zum Studium Praxiserfahrung zu sammeln. Am Anfang wurde noch gewitzelt: „ja der Uni-Anspruch ist ja viel geringer bei dir, …“. Aber schon nach Kurzen hat sich gezeigt, dass ich besser fahre. Es stimmt zwar, dass mein theoretisches Grundwissen nicht so detailliert ist wie an der Uni, dafür aber praxisorientierter. Ich habe gelernt, was notwendig ist, und mir durch das duale Studium eine super Basis für die weitere Karriere aufgebaut. Meine Erwartung, theoretisch Erlerntes in der Praxis anzuwenden, hat sich immer wieder erfüllt. Man lernt viel über Wirtschaft und Versicherungen, entwickelt sich selbst stark weiter und ist finanziell unabhängig.

Was mich jedoch etwas mehr überrascht hat als erwartet, ist die Doppelbelastung von Studium und Arbeit in der Agentur. Denn nur weil ein Semester nach 3 Monaten vorbei ist, heißt es nicht, dass danach nur die Arbeit im Fokus steht. Während der Zeit in der Agentur müssen nämlich Projektarbeiten, Seminararbeiten und die Bachelorarbeit geschrieben werden – und das kann an die Substanz gehen. Man hat immer Ansprechpartner, die man (je nach Thema) für Experten-Interviews hinzuziehen kann und bekommt während der Bearbeitungszeit der Bachelorarbeit eine 4-wöchige Freistellung zum Schreiben.

Wer sich für ein duales Studium entscheidet, muss sich bewusst sein, dass die eigene Freizeit manchmal sehr eingeschränkt werden muss. Denn die zeitliche Planung ist durch den Ausbildungsplan, die Hochschul- und Vertriebsphasen teilweise sehr vorgegeben. Ein klarer Vorteil im Vergleich zu anderen dualen Studiengängen ist aber, dass man sich im Vertrieb die Zeit flexibel einteilen kann. Heißt, wenn man mal ein paar Tage länger arbeiten musste, kann man in Rücksprache mit dem Agenturisten an anderen Tagen etwas früher Feierabend machen. An dieser Stelle weise ich daher drauf hin, dass die Arbeit im Vertrieb stark an Eigeninitiative geknüpft ist. Nur wer etwas tut, hat auch Erfolg!

Im Blick auf meine Zeit im dualen Studium kann ich nur sagen, dass sich die Zusammenarbeit mit Kollegen und  Führungskräften als überaus positiv gestaltet hat. Es war ein stets sehr angenehmes, professionelles und freundliches Miteinander. Dies wirkt sich maßgeblich auf die gute Arbeitsatmosphäre im Unternehmen aus und erlaubt eine offene Kommunikation. Auch nach dem Studium bietet die Allianz attraktive Anschlussprogramme – allgemein gilt, wer sich gut anstellt kann mit einer sicheren Übernahme nach Abschluss des Studiums rechnen. Der Karriere steht nichts im Wege.

Für meinen Start ins Berufsleben hätte ich mir kaum eine bessere und unterstützendere Firma im Finanzsektor aussuchen können.

Zurück Alle Stories Weiter